Es war erstaunlich!
Der Jahrtausendwechsel war ruhig und fliessend.
Alle haben wahrscheinlich ihr feurigstes Sylvester erlebt.
Der befürchtete Computer-Crash blieb aus, nur kleinere Störfälle sind gemeldet worden.
Zum Glück kann man da nur sagen.
Die Welt hat bewiesen, dass sie sehr wohl dynamisch und schnell reagieren kann, wenn sie nur genug in Hysterie gerät.
Geanu Diese war notwendig, denn sonst.....???
Die einen haben aus Egoismus, die anderen aus Verantwortung reagiert.
Das tut nichts zur Sache.
Fest steht, wir alle haben etwas unberechenbares, zumindest weitestgehend, verhindern können.
Schon werden Stimmen laut:
"Haben wir zuviel Investiert?", oder
"Hätten wir die eine oder andere Ausgabe nicht vermeiden können?"
Nein es war genau richtig.
Es ist jetzt an der Zeit, um nicht zu sagen höchste Eisenbahn,
genau so intensiv und vor allem verantwortungsvoll mit unserer
Lebensgrundlage umzugehen, und endlich alles daranzusetzen,
unsere Umwelt weitsichtig gesund zu erhalten, und zu regenerieren.
Beinahe zu lange haben wir die Umwelt und Natur als ein Gut ohne Ende betrachtet. Es war ja auch immer genug da, zumindest für die, mit dem nötigen Geld. Und genau dort liegt das Problem,
dass die meisten, sogar heute noch nur bis zum nächsten Rücklicht denken, und manchmal nicht einmal das.
Hauptsache auf die Schnelle noch mehr Geld gemacht, ohne Rücksicht.
Was die wohl mit dem Geld machen, wenn sie merken, dass man
Geld weder essen noch trinken kann?
Dabei sollten wir doch bemerken, dass es auch und gerade
mit neuen und alternativen Energiequellen möglich ist Geld und
Wohlstand zu verdienen.
Es kommt nur darauf an das vorhandene Geld in die richtigen Dinge zu investieren und in die richtige Richtung zu forschen.
Am 26.12.1999 hat uns die Erde hier in Mitteleuropa gezeigt in
welche Richtung es geht, wenn wir nicht sofort etwas unternehmen.
Ein Sturm fegte über unser Land, mit Windgeschwindigkeiten, die
bisher gerade mal auf offener See bekannt waren.
Auf dem Feldberg wurden Geschwindigkeiten mit bis zu 215 km/h gemessen.
Der Sturm hinterliess eine Spur der Verwüstung, mit einem enorm hohen Waldschaden, Verletzten und Toten.
Klimaforscher warnen schon seit Langem, dass Katastrophen in egal welcher Richtung zunehmen werden.
Stürme und Unwetter in noch nicht dagewesener Stärke und Verwüstung.
Schade, dass nur wenige bisher diesen weitblickenden Menschen Gehör geschenkt haben.
Noch ist Zeit, aber höchstens noch 5 Sekunden.
Wenn die Welt mit diesem lebensbedrohlichen Ausmass der Zerstörung von unserem Planeten genauso weitsichtig und verantwortlich umgeht wie mit dem Millenniums-Bug, dann besteht noch eine Chance, dass auch beim nächsten Jahrtausendwechsel noch so etwas wie unsere Mutter Erde existiert, und vielleicht sogar noch Menschen auf ihr leben können.
Vielleicht sagt dort dann ein Ahnenforscher zu seinen Kindern:
"Damals vor 1000 Jahren war es beinahe aus mit unserer Erde,
nur weil einige Leute glaubten es ginge auch ohne Natur und nur
mit Geld und Genforschung,
bis dann die Menschen begriffen haben, dass es an der Zeit war etwas zu tun, und zwar das Richtige.
Sie haben angefangen nach Alternativen zu suchen, zu finden, und haben die notwendigen Schritte eingeleitet um weiteren Generationen ein Leben auf diesem Planeten in diesem Sonnensystem zu ermöglichen.
Wir danken Euch, dass ihr das verstanden habt!"